Ein Topf, wenig Abwasch und trotzdem ein richtiges Abendessen: Dieses Curry mit Süßkartoffel, Brokkoli und Kichererbsen ist unkompliziert und steht in etwa 20 bis 25 Minuten auf dem Tisch.
Die Kokosmilch macht die Sauce schön cremig, während Currypaste, Ingwer und Knoblauch für Würze sorgen. Wenn du es etwas leichter magst, kannst du einen Teil der Kokosmilch einfach durch Gemüsebrühe ersetzen.
Zutaten
- 1 Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- ca. 2 cm Ingwer
- 1 EL Öl
- 1 –2 EL rote Currypaste je nach gewünschter Schärfe
- 400 ml Kokosmilch
- 1 kleine Süßkartoffel ca. 300 g
- 150 g Brokkoli
- 200 g Kichererbsen aus der Dose abgetropft
- Salz und Pfeffer nach Geschmack
Optional:
- etwas Limettensaft
- frischer Koriander
Zubereitung
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer fein hacken. Die Süßkartoffel schälen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden. Den Brokkoli in kleine Röschen teilen.
Das Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer darin kurz anschwitzen.
Die Currypaste dazugeben und etwa 30 Sekunden mitrösten.
Kokosmilch angießen und die Süßkartoffelwürfel dazugeben. Alles bei mittlerer Hitze etwa 10 Minuten köcheln lassen.
Brokkoli und Kichererbsen dazugeben und weitere 5 bis 8 Minuten garen.
Prüfen, ob die Süßkartoffel weich ist. Je nach Größe der Würfel kann sie noch ein paar Minuten länger brauchen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, gibt zum Schluss etwas Limettensaft und frischen Koriander darüber.
Mit Reis servieren.
So kannst du das Curry anpassen
Wenn dir Kokosmilch schnell zu gehaltvoll wird, kannst du etwa 200 ml davon durch Gemüsebrühe ersetzen. Die Sauce wird dadurch etwas leichter, bleibt aber trotzdem cremig.
Auch beim Gemüse musst du dich nicht genau an das Rezept halten. Statt Brokkoli passen zum Beispiel Paprika, Zucchini oder Spinat.
Bei der Currypaste lohnt es sich, erst einmal etwas weniger zu nehmen. Je nach Sorte unterscheiden sich Schärfe und Würze teilweise deutlich.
Wenn du wirklich nur einen Topf verwenden möchtest
Der Reis wird normalerweise separat gekocht. Wenn du tatsächlich nur einen einzigen Topf benutzen möchtest, kannst du das Curry stattdessen mit Brot oder Naan essen.
Alternativ kannst du bereits gekochten Reis verwenden und ihn kurz vor dem Servieren erwärmen.
Gut zu wissen
Die Süßkartoffel sollte möglichst klein gewürfelt sein. So wird sie schneller gar und das Curry bleibt tatsächlich ein schnelles Feierabendgericht.
Reste kannst du gut verschlossen etwa zwei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Beim Aufwärmen bei Bedarf einfach einen kleinen Schluck Wasser oder Gemüsebrühe dazugeben.
Nährwerte
Bei drei Portionen und ohne Reis enthält eine Portion ungefähr:
Pro Portion bei 4 Portionen, ohne Reis (ca.):
379 kcal · 8,2 g Protein · 33,8 g Kohlenhydrate · 23,2 g Fett · 7,1 g Ballaststoffe
Die genauen Werte können je nach verwendeter Kokosmilch, Currypaste und Portionsgröße etwas abweichen.
Fazit
Dieses One-Pot-Curry ist eine einfache Möglichkeit, an stressigen Tagen noch etwas Warmes auf den Tisch zu bekommen. Süßkartoffel, Brokkoli und Kichererbsen machen satt, während Kokosmilch und Currypaste für eine cremige, würzige Sauce sorgen.
Wenn die Süßkartoffel klein genug geschnitten ist, ist das Curry in etwa 20 bis 25 Minuten fertig und lässt sich außerdem gut am nächsten Tag noch einmal aufwärmen.
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