Grundausstattung für die grüne Küche
Für pflanzenbetontes Kochen brauchst du keine Spezialküche. Ein paar einfache Werkzeuge und ein sinnvoll gefüllter Vorrat reichen für den Anfang völlig aus.
Vieles lässt sich nach und nach ergänzen. Du musst also nicht erst neue Geräte kaufen oder den kompletten Vorratsschrank austauschen, bevor du loslegst.
Was du wirklich brauchst
Für die meisten Gerichte reichen ein paar ganz normale Küchenhelfer:
- ein scharfes Messer
- ein stabiles Schneidebrett
- ein großer Topf
- eine Pfanne
- ein Sieb
- Kochlöffel oder Pfannenwender
- ein Pürierstab
Damit lassen sich schon sehr viele Suppen, Currys, Pfannengerichte, Pasta-Gerichte und Bowls zubereiten.
Küchengeräte für den Start
Ein guter Pürierstab ist praktisch für:
- Suppen
- Dips
- Saucen
- Aufstriche
Ein Standmixer kann zusätzlich hilfreich sein, ist aber kein Muss.
Auch Geräte wie Airfryer, Küchenmaschine oder Hochleistungsmixer können später praktisch sein, sind für den Einstieg aber nicht notwendig.
Vorratsschrank-Basics
Ein kleiner Grundvorrat macht spontanes Kochen deutlich einfacher.
Getreide und Sättigungsbeilagen
Praktisch sind zum Beispiel:
- Reis
- Pasta
- Couscous
- Haferflocken
- Quinoa
- Kartoffeln
Hülsenfrüchte
Gut geeignet sind:
- rote Linsen
- Kichererbsen
- Kidneybohnen
- weiße Bohnen
- schwarze Bohnen
Dosen und Gläser sind besonders praktisch, wenn es schnell gehen soll.
Konserven und Küchenbasics
Hilfreich sind:
- passierte Tomaten
- gehackte Tomaten
- Gemüsebrühe
- Kokosmilch
- Tomatenmark
- Hummus oder Pesto
Nüsse, Samen und Kerne
Kleine Mengen davon lassen sich gut als Ergänzung verwenden.
Zum Beispiel:
- Kürbiskerne
- Sonnenblumenkerne
- Leinsamen
- Walnüsse
- Mandeln
- Erdnüsse
Sie passen zu Salaten, Bowls, Porridge oder Joghurt.
Gewürze und Öle
Du brauchst keine riesige Gewürzsammlung.
Für den Anfang reichen zum Beispiel:
- Salz
- Pfeffer
- Paprikapulver
- Kreuzkümmel
- Curry
- italienische Kräuter
- Zimt
Bei den Ölen reicht oft schon ein gutes Alltagsöl, zum Beispiel Rapsöl oder Olivenöl.
Was in den Kühlschrank gehört
Je nachdem, was du gern kochst, sind praktisch:
- frisches Gemüse
- Tofu oder Tempeh
- Hummus
- Naturjoghurt oder pflanzliche Alternative
- Zitronen
- frische Kräuter
- Salat
- saisonales Obst
Pflanzliche Milchalternativen können praktisch sein, sind aber kein Muss.
Was im Tiefkühler praktisch ist
Ein gut gefülltes Tiefkühlfach kann an stressigen Tagen viel erleichtern.
Praktisch sind zum Beispiel:
- Brokkoli
- Spinat
- Wokgemüse
- Erbsen
- Beeren
- Brot
- Kräuter
So hast du auch dann etwas da, wenn frisches Gemüse schon aufgebraucht ist.
Was du nicht sofort brauchst
Viele Dinge werden für die grüne Küche gern als „Must-have“ verkauft, sind aber nicht notwendig.
Dazu gehören zum Beispiel:
- Hochleistungsmixer
- Spiralschneider
- Airfryer
- Entsafter
- Küchenmaschine
- spezielle Tofu-Pressen
Wenn du später merkst, dass du ein Gerät oft gebrauchen würdest, kannst du es immer noch ergänzen.
So baust du deinen Vorrat nach und nach auf
Du musst nicht alles auf einmal kaufen.
Am einfachsten ist es, mit ein paar Grundzutaten zu starten, die du wirklich verwendest.
Zum Beispiel:
- Reis
- Pasta
- rote Linsen
- Kichererbsen
- passierte Tomaten
- TK-Gemüse
- Tofu
- ein paar Gewürze
Wenn du neue Rezepte ausprobierst, kannst du den Vorrat nach und nach erweitern.
Gut zu wissen
Eine gute Grundausstattung soll dir das Kochen erleichtern, nicht komplizierter machen.
Es ist völlig in Ordnung, mit wenig zu starten und erst später herauszufinden, welche Geräte und Zutaten wirklich zu deinem Alltag passen.
Fazit
Für die grüne Küche brauchst du keine komplette Neuausstattung.
Mit Messer, Brett, Topf, Pfanne und ein paar gut gewählten Vorräten kannst du schon sehr viele pflanzenbetonte Gerichte kochen.
Alles Weitere kann nach und nach dazukommen.
Du möchtest den Einstieg weiter vereinfachen? Dann schau dir auch meinen Artikel „So gelingt der Einstieg in die grüne Küche“ oder die 4 einfachen Gerichte mit nur 5 Zutaten an.
Grundausstattung für die grüne Küche
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